Prosektur und Verabschiedungsraum

                   LKH Bludenz                  

Die ehemaligen Räumlichkeiten für die Obduktion wurden seit ihrer Errichtung unverändert genutzt. Der Obduktionsraum war somit nicht mehr auf dem Stand der Technik und entsprach den Anforderungen nicht mehr.

Der Verabschiedungsraum ermöglichte in seinem Zustand keine würdigen Verabschiedungen und wurde daher auch kaum genutzt. Räumlich und funktionell wurde seine Nutzung durch die z.T. darin befindlichen und vom lokalen Bestatter genutzten Leichenkühlzellen stark eingeschränkt.

Diese Leichenkühlzellen wurden nicht mehr benötigt und daher rückgebaut. Dies ermöglichte in Zusammenspiel mit der Tatsache, dass auch im Obduktionsbereich befindliche und nicht mehr notwendige Sanitärräume anderer Funktionsbereiche abgebrochen werden konnten, die Durchführung der notwendigen Adaptierungen sowie die räumliche Bereinigung und Optimierung des gesamten Bereiches.

Der Verabschiedungsraum konnte durch die zusätzliche Fläche der wegfallenden Kühlzellen so erneuert werden, dass ein Abschied in einer angenehmen und würdigen Atmosphäre ermöglicht wird.

Der Obduktionsraum kann aufgrund der wegfallenden Nasszellen vergrößert werden. Dadurch entsteht ein größerer Arbeitsbereich, ein räumlich abgetrennter Schreibplatz, zusätzliche Lager- und Schrankflächen und auch erneuerte Leichenkühlzellen mit sechs Plätzen. Auch ein Deckenliftsystem zur Umlagerung der Verstorbenen wurde in diesem Zuge vorgesehen. Die zugehörigen Nasszellen wurden mit optimiertem Grundriss komplett neu errichtet.

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